FESH
Feldversuch eHighway

an der BAB A1 in Schleswig-Holstein

FESH-Pressekonferenz vom 18. Juni 2024

KIEL. Heute veranstaltete die FuE-Zentrum FH Kiel GmbH mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein (MWVATT) eine Pressekonferenz zur Zukunft der Oberleitungsprojekte.

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mit Oberleitung verbunden
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Straßengüterverkehr der Zukunft

Mit dem Klimawandel steht die Menschheit vor einer der größten Herausforderungen. Gleichzeitig nimmt der Güterverkehr in Deutschland immer mehr zu. Im Mobilitätssektor besteht ein großer Handlungsdruck. Aufgrund der steigenden Verkehrsleistung wird ein Ausbau der Schiene als Transportmittel nicht ausreichen, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Es braucht weitere Alternativen jenseits von Vermeidung und Verlagerung, um den Güterverkehr klimaneutral zu gestalten. 

Der Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein ist eines von drei Pilotprojekten in Deutschland, in dem der Einsatz von Oberleitungs-Lkw im Realbetrieb erforscht wird. Auf dem 5 km langen Streckenabschnitt auf der A1 zwischen Reinfeld und Lübeck wird in beiden Fahrtrichtungen der Einsatz der Oberleitungsinfrastruktur getestet. Fünf Oberleitungs-Hybrid-Lkw sammeln hier im kombinierten Güterverkehr täglich Daten. Ziel des Feldversuches ist, das System technisch, ökologisch, ökonomisch und unter Verkehrsgesichtspunkten bewerten zu können, um der Politik Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Ausbau zu liefern. Der derzeitige Förderzeitraum läuft bis Dezember 2024.

Umfrage zum Feldversuch
eHighway Schleswig-Holstein

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena führt eine anonyme Befragung zu dem Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein durch. Ziel der Akzeptanzforschung ist die Erfassung eines breiten Meinungsbildes.